Schuhe im Berufsleben
Arbeitsschuhe in vielen Berufen Pflicht
Das Tragen von Arbeitsschuhen gehört für viele Menschen zum täglichen Berufsleben dazu. Dabei gibt es Arbeitsschuhe für die verschiedensten Berufe. Ob in Handwerk und Industrie, im Büro, im Küchenbereich oder in der Medizin – in einer großen Bandbreite von Berufsfeldern gibt es bestimmtes Schuhwerk, das zur Berufskleidung einfach dazugehört.
Arbeitsschuhe in Handwerk und Industrie
Die wohl erste Art von Arbeitsschuhen, die spontan ins Gedächtnis springt, wenn man an den Begriff „Arbeitsschuh“ denkt, ist der klassische, an bestimmten Stellen verstärkte Sicherheitsschuh. Dieser wird in vielen Berufen in Handwerk und Industrie aus Sicherheitsgründen verwendet und dient dem optimalen Schutz des Fußes vor Verletzungen, beispielsweise durch das Herunterfallen von schweren Gegenständen auf den Fußbereich. Typischerweise haben Sicherheitsschuhe die Form eines Halbschuhs oder Stiefels und bestehen in der Regel aus Leder. Der vordere Teil des Schuhs ist dabei mit einer schützenden Kappe aus Metall oder Kunststoff verstärkt. Die Sohle besteht meist aus Gummi oder Polyurethan. Bestimmte Sicherheitsschuhe, zum Beispiel die Stiefel von Feuerwehrleuten, müssen außerdem auch mit durchtrittssicheren Sohlen ausgestattet sein, um Schutz vor Nägeln oder anderen spitzen Gegenständen zu bieten. In diesem Fall bestehen die Sohlen entweder aus Stahl oder einem ähnlich widerstandsfähigen Gewebe wie Kevlar. Je nach Beruf müssen die Arbeitsschuhe auch noch andere Kriterien erfüllen. Dies kann beispielsweise eine starke Wasserdichte oder besondere Hitzebeständigkeit sein.
Arbeitsschuhe Medizin
Arbeitsschuhe sind auch im Bereich Medizin vertreten. Viele Menschen, die im Gesundheitsbereich arbeiten, tragen pantoffelartige Schuhe, die „Clogs“ genannt werden. Diese Schuhe haben ein geschlossenes Vorderblatt, welches seitlich an eine meist aus Holz bestehende Sohle angebracht wird. An der Ferse befindet sich optional ein Lederriemen, der für optimalen Halt des Fußes im Schuh sorgt. Im Bereich Arbeitsschuhe Medizin sind sie deshalb so beliebt, weil sie sehr rutschfest sind und die Reinigung sehr leicht fällt. Gerade im Berufsfeld der Medizin, in der oft mit allerlei Flüssigkeiten hantiert wird, sind diese beiden Eigenschaften sehr praktisch. Außerdem leisten sie beim Stehen eine gute Funktion als Stütze und trainieren die Beinmuskulatur. Aus den genannten Gründen werden sie deshalb auch gerne als Arbeitsschuhe im Gastronomie- und Küchenbereich verwendet.
Arbeitsschuhe im Büro
Obwohl auf den ersten Blick nicht als solcher ersichtlich, gibt es auch in Büro-Berufen einen typischen Arbeitsschuh. Hierbei handelt es sich um den klassischen Herrenschuh aus Leder, der für viele männliche Bänker, Versicherungsmakler oder sonstige Angestellte, die im Büro arbeiten, zur Kombination mit Anzug und Krawatte zum Business-Dresscode ganz klar dazugehört. Das Tragen dieser Schuhe hat jedoch eher optische als sicherheitstechnische Gründe. Beim klassischen Herrenschuh gibt es unzählige Varianten. Zu den beliebtesten gehören der „Norweger“, der „Budapester“, der „Derby“ und der „Oxford“, die sich alle in bestimmten Details des Schnitts unterscheiden. Populär ist aber auch der „Slipper“ oder „Loafer“, der ganz ohne lästige Schnürsenkel auskommt, dabei aber trotzdem schick aussieht und das seriöse Erscheinungsbild für das Auge angenehm abrundet.